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Als der Schweizer Arzt Dr. Herrmann Brandt in den sechziger Jahren begann sich Gedanken über eine Teamsportart zu machen, die Gesundheit, Respekt und Spass vereint, hätte er sicherlich nicht damit gerechnet, dass Tchoukball einmal in der ganzen Welt bekannt sein würde. Der Teamarzt für Handball und Volleyball entwickelte ein schnelles und intensives Spiel, das aus den ständigen Wechseln von Angriff zu Verteidigung resultiert und gleichzeitig durch das aktive Ausweichen so fair ist wie kaum ein anderer Sport. Das zunächst nur als Rehabilitation für Handballer oder Volleyballer nach Unfällen und Operationen gedachte Spiel, verbreitete sich rasant in der ganzen Welt. Anfang der siebziger Jahre war es der Präsident des Internationalen Verbands der Sporterzieher, John Andrews, der Tchoukball international bekannt machte. Seither wird es in vielen Schulen und Universitäten unterrichtet, doch am stärksten verbreitet ist es jedoch nach wie vor in Taiwan, wo bereits 1984 die ersten Weltmeisterschaften ausgetragen wurden. Heute wird Tchoukball in etwa 40 Ländern gespielt, von denen 16 in der Lage sind eine Nationalmannschaft zu stellen und an internationalen Wettkämpfen teilzunehmen. Dazu zählen unter anderem Taiwan, die Schweiz, Österreich, Frankreich, Kanada, Belgien, die USA, Singapur, Japan, Australien und Deutschland.
Gespielt wird in der Halle. Das Spielfeld hat die Grösse eines Basketballfeldes und an jeden Ende steht in der Mitte eines Halbkreises mit einem Radius von 3 Metern ein sogenanntes Frame. Gespielt wird in zwei Teams gegeneinander, wobei jedes Team in der Regel 7 Spieler stellt. Ein offizielles Länderspiel dauert 3 x 15 Minuten. Der Ball, der ein bisschen kleiner als ein Handball ist, wird nach höchstens 3 Pässen innerhalb des Teams auf das Frame geworfen. Dabei darf der Ball den Boden nicht berühren und jeder Spieler mit dem Ball in der Hand nur 3 Bodenkontakte durchführen. Die angreifende Mannschaft, d.h. die Mannschaft die in Ballbesitz ist, darf von dem Gegner bei ihrem Angriff nicht behindert werden und muss ihr aktiv aus dem Weg gehen. Die verteidigende Mannschaft kommt wiederum in Ballbesitz, wenn sie es schaffen, den vom Netz zurückspringenden Ball zu fangen, bevor er das Spielfeld ausserhalb des Kreises fängt und somit einen Punkt der Angreifer verhindert. Dann darf sie sofort weiterspielen. Während des gesamten Spiels wechselt ständig die Spielrichtung, denn jedes Team darf auf jeden Rahmen werfen, wenn es in Ballbesitz ist. Einen Punkt kann man unterschiedlich erzielen. Zum einen kann die angreifende Mannschaft einen Punkt erzielen, indem sie es schafft den Ball so auf das Frame zu werfen, dass er hinter dem Halbkreis aufkommt und die verteidigende Mannschaft es nicht schafft ihn zu fangen. Zum andern hat aber auch die verteidigende Mannschaft die Möglichkeit einen Punkt zu erzielen. Dies passiert, wenn das Netz beim Wurf nicht getroffen wird; wenn der Ball nach dem Wurf ausserhalb des Spielfelds aufkommt; wenn der Ball nach dem Wurf den Werfer berührt und wenn der zurückspringende Ball innerhalb des Halbkreis aufkommt. Zudem gibt es bestimmte Situationen, in denen ein Ballverlust stattfindet. Dazu zählt, wenn der Ball mehr als 3 mal gepasst wird; wenn der Ball nach dem Wurf einen angreifenden Spieler trifft; wenn ein Spieler mehr als 3 Bodenkontakte durchführt; wenn man durch die gegnerische Mannschaft behindert wird und wenn ein Spieler mit dem Ball in der Hand die Linien des Spielfelds übertritt
Tchoukball wurde in der Schweiz geboren. Es begann alles am 12. Dezember 1966, als Dr. Hermann Brandt seinen ersten Brief über seine Idee einen neuen Sport zu kreieren schrieb. Im März 1967 wurde ein erstes Treffen um das erste Tchouckballkomitee zu bliden durchgeführt. Nach einigen Nachforschungen und Entwicklung/ Erkundung wurde der Tchuoukball Charter gemacht. Dieser Text ist das Herz des Tchoukball, der einzige Grund für diesen Sport um am Leben zu sein. Jede Tchoukballspielerin und jeder Tchoukballspieler auf der Welt sollte den Text gelesen und die Philpsohie anwenden; auf dem Spielfeld aber auch neben dem Spielfeld, im täglichen Leben. Am 18. April 1971 wurde der Schweizer Tchoukball Verband mit Dr. Brandt als Präsident gegründet. Zu diesem Zeitpunkt bestanden nur zwei Vereine, Genf und Val-de-Ruz. Sechs Monate später wurde das erste internationale Spiel zwischen der Schweiz und Frankreich durchgeführt. Frankreich gewann mit 49 zu 53. Am 15. Novemner 1972 starb Dr. Brandt nach langem, couragiertem Kampf an einer Krankheit. An der darauffolgenden Generalversammlung wurde Michel Favre zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Tchoukball Verbands gewählt. Dann begann Charles Tschachtli mit der erstunlichen Arbeit im Erstellen der Frames. Ohne Ihn wäre es unmöglich gewesen Tchoukball über die Grenzen der Schweiz bekannt zu machen. Neben all diesem, lief die Entwicklung und Promotion des Tchoukball vor allem im französischen Teil der Schweiz und ein wenig in der Deutschschweiz. Tchoukball get introduced in schools, new clubs are created, tournaments are organized and the FSTB get better structured. Now the FSTB is made of 21 clubs. In 1993 a national championship is launched and in 2007 the first edition of the Swiss Cup is organized. Since 2001 the FSTB edit its own magazine, which is sent between three to six times per season to all the members of the Swiss Tchoukball Federation clubs. Called “Suisse Tchoukball” at the beginning, “tchoukup” is its name since 2007. In 1984, a Swiss team travels to Taiwan for the first World Tchoukball Championship. In 1987, we organized the WTC at Neuchâtel with the participation of teams from France, Great Britain, Japan, Korea Taiwan and of course Switzerland. In 1990, we send a men and a women team to Portsmouth for the third WTC. We then took part to the WTC in 2000, 2004 and now in 2011! Quelle: David Sandoz based on a document created by Michel Favre, President of Honor of the FSTB.
Mit Beginn des Jahres 2012 bringt Wizards Sports als erste Deutschschweizer Sportorganisation Tchoukball nach Winterthur. Das ambitionierte Ziel ist, bereits im Oktober 2012 an der Schweizer Tchoukball Meisterschaft teilzunehmen. Details zu den Trainings finden Sie unter ....
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